Die historische Entwicklung
Chemnitz ist die drittgrößte Stadt in Sachsen. Sie liegt am Fuße des Erzgebirges und hat sich im vergangenen Jahrhundert vom Flusstal der Chemnitz aus über die Hügel im Westen und Osten ausgebreitet.
Dabei gab der Chemnitzfluss der Stadt ihren Namen.
Karl-Marx-Stadt, so hieß Chemnitz von 1953 bis 1990, war Zentrum des DDR-Maschinenbaues und brachte es Ende der 80er Jahre auf 315.000 Einwohner.
Trotz weiterer Eingemeindungen in den letzten Jahren leben gegenwärtig etwa 248.000 Menschen in der Stadt. Erstmals in der gesamten Stadtge-
schichte gibt es keinen Wohnungs-
mangel.
Der gravierende politische und wirtschaftliche Wandel, der im Herbst 1989 mit dem Zerfall der alten Machtstrukturen begann, führte unter anderem zum Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung und leistungsfähiger Industriebetriebe. Mittelständische, innovative Unternehmen auf neuen Gewerbegebieten prägen heute das wirtschaftliche Leben. Der Neubau von Wohn- und Geschäftshäusern und die Sanierung traditionsreicher Wohngebiete wie Kaßberg und Sonnenberg sowie denkmalgeschützter
Bauwerke verändern das Stadtbild.
(Quelle: Stadtarchiv Stadt Chemnitz)
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